Notfallkocher für die Krise

Notfallkocher – Vorbereitung auf den Ernstfall

In erster Linie sind Campingkocher natürlich für Campingtrips oder Expeditionen gedacht. Doch Campingkocher sind nicht nur für Outdoor-Enthusiasten interessant. Viele suchen nach einem Kocher, der im Falle eines Notfalls dazu geeignet ist, schnell und einfach Nahrung zuzubereiten. Doch was für Eigenschaften muss ein solcher Notfallkocher haben? Worauf  Sie beim Kauf eines Notfallkochers achten müssen, damit dieser Sie auch in extremen Situationen nicht im Stich lässt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Schon ein vorübergehender Stromausfall kann massive Auswirkungen auf das tägliche Leben haben. In der Regel ist ein solches Problem schnell behoben. Doch ein längerer Stromausfall kann Sie schnell aus dem Konzept bringen. In einer solchen Situation ist ein Notfallkocher äußerst praktisch. Unvorbereitete Nachbarn stehen während einer Ausnahmesituation ungünstig da. Ohne Strom funktioniert weder der heimische Ofen noch der Herd. An „normales“ Kochen ist also nicht zu Denken. Auch die Mikrowelle oder der Toaster wird Ihnen in diesem Moment nicht weiterhelfen.

Um auch ohne Strom kochen zu können empfiehlt es sich einen Notfallkocher zuzulegen. Damit sind Sie unabhängig von Strom oder Gas und können sich und Ihre Familie auch während einer Ausnahmesituation versorgen.

Das eine Notfallausrüstung im Keller nicht nur etwas für Verschwörungstheoretiker und Endzeitpropheten ist, beweist auch der  Eintrag auf der Seite des Bundesamts für Katastrophenschutz. Dort können sich interessierte eine Checkliste mit nützlichen Ausrüstungsgegenständen downloaden, zu der auch ein Notfallkocher gehört.

Sie wollen sich einen Notfallkocher zulegen?

Suchen Sie sich einen Kocher, der sich leicht bedienen lässt. Mit am einfachsten lassen sich Gaskocher betreiben. Dennoch sollten Sie den Umgang mit Ihrem Notfallkocher üben. So können Sie während einer Ausnahmesituation sofort loslegen und müssen sich nicht erst mit der Gebrauchsanleitung Ihres Notfallkochers auseinandersetzen.

Da die meisten Gaskocher recht sparsam sind, benötigen Sie verhältnismäßig wenig Brennstoff um gut auf eine Ausnahmesituation vorbereitet zu sein. Gaskartuschen sind recht kompakt und lassen sich leicht lagern. Wenn Sie die Kartuschen so aufbewahren, dass diese nicht rosten können, gibt es nahezu kein Ablaufdatum. So haben Sie die Möglichkeit, große Mengen Brennstoff einzulagern, ohne dafür viel Platz zu benötigen.


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Damit Ihr Notfallkocher Sie auch während einer längeren Krise nicht im Stich lässt, sollten Sie sich für einen qualitativ hochwertigen Kocher entscheiden. Vermeiden Sie daher billig verarbeitete Plastikkocher oder Chinaware.

Achten Sie auf positive Erfahrungsberichte für den Fall, dass Sie vorhaben sich Ihren Kocher im Internet zu bestellen.

Gut verarbeitete Kocher haben den Vorteil, dass sie auch bei häufigem und etwas „gröberem“ Gebrauch halten, was sie versprechen. Nichts ist während einer Ausnahmesituation schlimmer als ein technischer Defekt. Da es aber auch bei teuren Kochern zu Problemen kommen kann, sollten Sie sich dennoch unbedingt ein Reparaturset zulegen. Damit haben Sie die Möglichkeit, kleinere Mängel selbstständig zu beheben. Auch ein „Backup“ Kocher kann unter Umständen sinnvoll sein.

Um Ihren Notfallkocher auch tatsächlich nutzen zu können, benötigen Sie zudem entsprechendes Zubehör.  Damit Sie im Falle eines Falles nicht ohne das notwendige Equipment dastehen, haben wir Ihnen eine zusammenfassende Liste erstellt:

  • Gaskocher
  • Campingpfanne
  • Campingtopf
  • Besteck
  • Plastikschüsseln
  • Gaskartuschen

Damit Sie auch etwas haben, das Sie im Falle eines Falles auf Ihrem Notfallkocher zubereiten können sollten Sie sich angewöhnen Vorräte zu lagern. Hierzu eignen sich insbesondere Fertiggerichte in Dosen. Dosengerichte haben den Vorteil, lange haltbar zu sein. Außerdem lassen sie ich problemlos zubereiten und sind kostengünstig zu haben. Etwas teurer hingegen ist Gefriergetrocknete Nahrung. Auch hier gibt es die verschiedensten Gerichte und Variationen. Allerdings benötigt man zur Zubereitung kostbares Wasser.

Der Notfallkocher für Camper

Doch nicht nur zur Vorbereitung auf einen potentiellen Crash macht die Anschaffung eines Notfallkochers Sinn. Auch für Camper lohnt sich der Kauf. So hat man immer einen Ersatz-Kocher parat, wenn der primäre Kocher mal den Geist aufgeben sollte. Für unterwegs lohnt sich in diesem Fall die Anschaffung eines Feststoffkochers.

Ein Notfallkocher, der mit sich mit Holz oder Esbit-Tabletten befeuern lässt ist im Regelfall robuster als ein Campingkocher, der mit flüssigen Brennstoffen oder Gas betrieben wird. Dies liegt daran, dass die entsprechenden Kocher ohne Brennstoffleitungen oder ähnlich anfälligen Teilen auskommt.

Zudem ist man mit einem solchen Notfallkocher dazu in der Lage auch dann zu kochen, wenn andere Brennstoffe nicht verfügbar oder ausverkauft sind. Hierzu benötigen Sie lediglich trockenes Brennholz, Papier, Pappe oder andere Brennbare Materialien.

Da sich ein Feststoffkocher mit etwas Geduld und Übung auch bei Minusgraden relativ problemlos befeuern lässt, ist er der perfekte Notfallkocher für winterliche Temperaturen. Sollten Sie also auch während der kalten Jahreszeit mit dem Zelt unterwegs sein, ist es durchaus ratsam einen Feststoffkocher als Backup für den Notfall dabei zu haben.

Durch ihre einfache Konstruktionsweise sind die meisten Notfallkocher dieser Art, extrem leicht. Sie fallen also auch während einer langen Wanderung unter erschwerten Bedingungen kaum ins Gewicht. Besonders die faltbaren Esbit-Kocher eignen sich aus diesem Grund als Notfallkocher. Sie haben ein extrem geringes Packmaß und finden überall einen Platz.

Weitere Informationen rund um das Thema Campingkocher.

Fazit:

Ein Notfallkocher sollte zur Standardausrüstung in jedem Haushalt gehören. Nur so können Sie auch während einer Krise warme Mahlzeiten zubereiten ohne auf Strom angewiesen zu sein. Lagern Sie zudem ausreichend Vorräte und den benötigten Brennstoff ein.

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