Wer in der freien Natur campen geht, möchte kein großes Gepäck mit sich herumtragen. Insbesondere, wenn es sich um Touren handelt, bei denen man täglich weiterzieht. Egal ob mit dem Boot, dem Rad oder sogar zu Fuß – eine sinnvolle Gewichtsersparnis ist wichtig.

Campingkocher – leichte Helfer

Camping

Campingkocher können bei minimalem Gewicht sehr effizient eingesetzt werden und arbeiten unter den meisten Bedingungen äußerst zuverlässig. Ebenfalls bei niedrigen Temperaturen erzielen die ultraleichten Geräte zufriedenstellende Ergebnisse.

Gaskocher funktionieren im Vergleich zu Benzin-, Spiritus- und Petroleumkochern zudem komplett rückstandsfrei und rußen nicht. Hochwertige Modelle sind nicht nur leicht und sicher zu bedienen, sondern auch einfach zu justieren sowie zu reinigen.

Neben schweren Modellen bieten ultraleichte Campingkocher eine hervorragende Alternative für alle, die zu Fuß, mit dem Rad oder dem Boot unterwegs sind. Sie ermöglichen die schnelle Zubereitung warmer Getränke sowie Mahlzeiten für morgens, mittags, abends oder in kleinen Pausen zwischendurch. Dabei können die Kocher flexibel an jeder geeigneten Stelle eingesetzt werden und erlauben die Anpassung ihrer Nutzung an den Ablauf der Tour. Sobald sich eine Pause während des Ausflugs anbietet, sind die kleinen Helfer bereit.

Vor- & Nachteile von Ultraleicht-Kochern

Die größten Vorteile von ultraleichten Campingkochern bestehen in ihren extrem kleinen Packmaßen sowie in ihrem minimalen Gewicht. Die Größe ist praktisch für die Mitnahme auf Touren jeder Art und auch für längere Wanderungen geeignet. Im besten Fall kann der Transport des Kochers in einem ebenfalls ultraleichten Kochgefäß erfolgen. Die größte Gewichtsersparnis ergibt sich allerdings mit einem Dosenkocher, der Spiritus verwendet.

Kann die notwendige Menge an Brennstoff, die voraussichtlich für den Ausflug benötigt wird, in kleine Faltflaschen gefüllt werden, spart dies ebenfalls Gewicht. Zusätzlich entsteht mehr Platz im Rucksack, da keine unnötigen Mengen verstaut werden müssen.

Auf der Seite der Nachteile, die ein ultraleichter Campingkocher mit sich bringt, sollte zunächst der geringe Windschutz beachtet werden. Bei vielen Modellen ist dieser nur minimalistisch vorhanden, wenn überhaupt. Die Verwendung eines Windschutzes ist deshalb in den meisten Fällen empfehlenswert, insbesondere damit die Effizienz des Kochers nicht darunter leidet.

Aufgrund der geringen Größe besitzen einige Modelle außerdem nur eine sehr kleine Auflagefläche für Töpfe und weitere Gefäße. Es lohnt sich deshalb, eine Größe zu wählen, die durch einen etwas größeren Brennkopf eine optimalere Verteilung der Hitze ermöglicht und so zu einer kürzeren Kochzeit führt.

Die Möglichkeiten von ultraleichten Campingkochern

Benzinkocher in Betrieb

Ein Mini-Gaskocher lässt sich wie kein anderer Kochertyp auf eine minimalistische Gestaltung reduzieren. Das minimale Kochergewicht beschränkt sich dabei oftmals auf unter 100 Gramm. Modelle, die sich für den Transport einfach zusammenfalten lassen, schaffen teilweise sogar Spitzengewichte von unter 20 Gramm.

Während einige Ausführungen nur mit einer Brennstoffart arbeiten, funktionieren andere mit mehreren Sorten verschiedener Brennstoffe. Solche Kocher sind besonders dann zu empfehlen, wenn im geplanten Gebiet nur beschränkte Möglichkeiten für einen Nachkauf von Brennstoff bestehen.

Insbesondere bei Gaskochern kann es sich schwierig gestalten, Gaskartuschen zu finden, da solche häufig nur Sortimente spezieller Geschäfte umfassen. Erlaubt der Kocher die Nutzung mehrerer Brennstoffarten können Engpässe hingegen einfacher umgangen werden. Benzin, Petroleum und Spiritus sind an fast jeder Tankstelle erhältlich.

Neben Gaskochern kann die Wahl auch auf ultraleichte, faltbare Hobo-Öfen fallen, die mit Holz betrieben werden. Diese benötigen aufgrund des Holzes etwas mehr Platz, lassen sich jedoch platzsparend verstauen. Benzinkocher liefern ebenfalls gute Ergebnisse und stellen sich häufig als sehr leistungsfähig heraus.

Die Konstruktionsweise richtet sich dabei immer nach der Art des verwendeten Brennmaterials. So benötigen Kocher, die mit Fest- oder Flüssigbrennstoff arbeiten, meist lediglich eine feuerfeste Auflagefläche für den verwendeten Brennstoff oder einen dichten Behälter, der die Brennflüssigkeit aufnimmt. Das Gewicht solcher Modelle kann unter 20 Gramm liegen.

Für sehr leichte Campingkocher, die vorrangig bei schlechten oder sehr unterschiedlichen Witterungsverhältnissen zum Einsatz kommen, empfiehlt sich außerdem ein ausreichender, zusätzlicher Windschutz. Die Verwendung von Flüssigbrennstoff wird zudem durch einen Flammenregulierer vereinfacht, der die Flamme während des Kochens fokussiert.

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